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Auf Spaziergängen ziehe ich Linien durch die Luft und in den Boden. Sie koppeln Raum und Geschehnisse in der Erinnerung. Mit Tonspuren ist das ganz ähnlich.

Der Begriff „Tonspur“ hat seinen ursprünglichen Bezug zu den materiellen Bändern verloren. Tonspuren werden nur noch virtuell angelegt, aber sie sind weiterhin eine Spur für akustische Signale – für Abdrücke in Raum und Zeit.

Ich habe nie mit Tonbändern gearbeitet, trotzdem sind Tonspuren mein Material: Ich höre zu, frage nach und setze die Spuren in einen neuen Kontext. Diese Spuren könnt ihr auf auf tonspur.blog vor allem in Form von Audio-Slides nachhören und sehen. Ich berichte über Kulturprojekte und Künstler*innen in Berlin & darüber hinaus, über eigene Projekte und urbane Räume.

Spur, die: Eine Reihe von Abdrücken, die jemand, etwas bei der Fortbewegung im Boden hinterlassen hat. (duden.de)